Micro und Mini Futures bilden denselben Markt ab. Der Unterschied liegt allein in der Größe: Ein Micro-Kontrakt ist ein Zehntel eines E-mini. Zehn Micros entsprechen also wirtschaftlich einem Mini. Beide Kontrakte haben denselben Kurs und dieselbe Richtung, aber jeder Punkt Bewegung kostet oder bringt dir beim Micro nur ein Zehntel des Geldes. Welcher Kontrakt besser passt, hängt von deinem Konto, deinem Stop und deiner Drawdown-Grenze ab, nicht vom Ego. In diesem Guide findest du die Zahlen, die Rechenwege und klare Kriterien für deine Entscheidung.
TL;DR
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Größe: Micro E-mini Futures sind ein Zehntel so groß wie die E-mini-Kontrakte. 10 MES entsprechen 1 ES.
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Tickwert: Beim S&P 500 ist ein Tick im Micro 1,25 USD wert, im E-mini 12,50 USD.
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Risiko: Kleinere Kontrakte senken den Kapitalbedarf, nicht das Risiko pro Dollar. Hebel bleibt Hebel.
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Für wen: Micros für kleine Konten, Einsteiger, feines Skalieren und enge Drawdown-Grenzen. Minis für größere Konten und Trader, die ihr Risiko pro Trade bewusst groß fahren.
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Im Prop-Konto: Die Kontraktgröße entscheidet, wie viel Luft du bis zur Drawdown-Grenze hast. Hier ist Präzision wichtiger als Größe.
Inhaltsverzeichnis
Was Mini und Micro Futures sind
E-mini Futures sind elektronisch gehandelte Indexkontrakte der CME, zum Beispiel der ES auf den S&P 500 oder der NQ auf den Nasdaq-100. Sie waren lange die “kleine” Variante für Privatanleger, weil die ursprünglichen Vollkontrakte für die meisten Konten zu groß waren.
Dann kam die nächste Stufe. Die CME führte die Micro E-mini Futures am 6. Mai 2019 ein, zunächst auf S&P 500, Nasdaq-100, Dow und Russell 2000. Inzwischen gibt es Micros auch auf weitere Indizes und andere Anlageklassen. Laut CME bieten sie einen Weg, mit geringerem Kapitalbedarf am Futures-Markt teilzunehmen.
Der Effekt war deutlich: Broker berichteten nach dem Start von einem regelrechten Boom bei den kleinen Kontrakten. Plötzlich konnten Trader mit kleinen Konten echte Indexfutures handeln, statt auf andere Produkte auszuweichen.
Wichtig für das Verständnis: Micro und Mini sind keine unterschiedlichen Märkte. Der MES folgt demselben Index wie der ES. Beide bewegen sich Tick für Tick parallel. Der einzige Unterschied ist der Multiplikator, also wie viel Geld ein Indexpunkt wert ist.
Die Unterschiede auf einen Blick
| Kriterium | Mini (E-mini) | Micro (Micro E-mini) |
|---|---|---|
| Kontraktgröße | Referenzgröße | 1/10 des E-mini |
| Multiplikator S&P 500 | 50 USD je Indexpunkt (ES) | 5 USD je Indexpunkt (MES) |
| Tickwert S&P 500 | 12,50 USD | 1,25 USD |
| Margin | höher | rund ein Zehntel |
| Kurs und Richtung | identisch | identisch |
| Feinsteuerung der Position | grob, in großen Schritten | fein, in kleinen Schritten |
| Transaktionskosten pro Exposure | meist günstiger | pro Dollar Exposure oft teurer |
| Typischer Nutzer | größere Konten, erfahrene Trader | kleine Konten, Einsteiger, Skalierer |
Die Multiplikatoren für den S&P 500 stehen in der FAQ der CME zu Micro E-mini Index Futures: 5 USD beim MES, 50 USD beim ES. Ein Punkt kostet also exakt das Zehnfache.
Ein Punkt, der oft untergeht: die Gebühren. Kommissionen und Börsengebühren fallen pro Kontrakt an. Wer 10 Micros statt 1 Mini handelt, hat dieselbe Exposure, zahlt aber für zehn Kontrakte. Für gelegentliches Feintuning ist das egal. Wer täglich große Positionen in Micros zerlegt, sollte nachrechnen.
Tickwerte der wichtigsten Indexkontrakte
Der Tick ist die kleinste Preisbewegung. Beim S&P 500 beträgt er 0,25 Indexpunkte. Laut den offiziellen Kontraktspezifikationen des MES ergibt das 1,25 USD pro Tick im Micro. Im ES sind es 12,50 USD.
Das Zehntel-Prinzip gilt für die ganze Familie der Index-Micros:
| Index | Mini | Wert je Punkt | Micro | Wert je Punkt |
|---|---|---|---|---|
| S&P 500 | ES | 50 USD | MES | 5 USD |
| Nasdaq-100 | NQ | 20 USD | MNQ | 2 USD |
| Dow Jones | YM | 5 USD | MYM | 0,50 USD |
| Russell 2000 | RTY | 50 USD | M2K | 5 USD |
Der Nasdaq-100 verdient einen eigenen Hinweis. Der Index bewegt sich in absoluten Punkten deutlich stärker als der S&P 500. Ein NQ kann an einem bewegten Tag schnell mehrere hundert Punkte laufen. Bei 20 USD je Punkt sind das Beträge, die ein kleines Konto in Minuten aufzehren. Genau deshalb ist der MNQ für viele Daytrader der Einstieg in den Tech-Index.
Rechenbeispiel: Was eine Bewegung in Dollar bedeutet
Zahlen werden erst greifbar, wenn du sie auf deinen Trade anwendest. Nehmen wir einen Long-Trade im S&P 500 mit einem Stop von 8 Punkten und einem Ziel von 16 Punkten.
Mit 1 ES (Mini):
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Risiko: 8 Punkte × 50 USD = 400 USD
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Ziel: 16 Punkte × 50 USD = 800 USD
Mit 1 MES (Micro):
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Risiko: 8 Punkte × 5 USD = 40 USD
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Ziel: 16 Punkte × 5 USD = 80 USD
Mit 4 MES:
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Risiko: 8 Punkte × 5 USD × 4 = 160 USD
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Ziel: 16 Punkte × 5 USD × 4 = 320 USD
Das dritte Beispiel zeigt den eigentlichen Vorteil der Micros. Mit Minis kannst du nur zwischen 400, 800 oder 1.200 USD Risiko wählen. Mit Micros stellst du dein Risiko in 40-USD-Schritten ein. Du passt die Position an dein Risiko an, nicht dein Risiko an die Position.
Auch der Nominalwert macht den Unterschied klar. Steht der S&P 500 beispielsweise bei 6.000 Punkten, bewegt ein ES 6.000 × 50 USD = 300.000 USD. Ein MES bewegt 30.000 USD. Du handelst mit einem einzigen Mini also eine Position, die größer ist als viele komplette Depots.
Margin und Hebel: kleiner heißt nicht sicherer
Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die du pro Kontrakt hinterlegen musst. Bei den Micros liegt sie, passend zur Größe, bei etwa einem Zehntel des E-mini. Die genauen Beträge legen Börse und Broker fest, und sie ändern sich mit der Marktlage. In ruhigen Phasen sinken sie, bei hoher Volatilität können sie kurzfristig deutlich steigen.
Hier liegt die größte Falle. Die niedrige Margin der Micros fühlt sich harmlos an. Sie verleitet dazu, einfach mehr Kontrakte zu kaufen. Wer mit einem kleinen Konto 10 MES handelt, hat aber exakt das Risiko eines ES. Der Hebel ist derselbe.
Die US-Aufsicht NFA weist darauf hin, dass Futures nur mit Risikokapital gehandelt werden sollten, das du nicht zum Leben brauchst, und dass Verluste die hinterlegte Margin übersteigen können. Das gilt für Micros genauso wie für Minis. Die CFTC warnt zudem vor Trading-Systemen und Signalen, die im Internet mühelose Gewinne versprechen. Kleinere Kontrakte machen solche Versprechen nicht seriöser.
Unsere Faustregel: Bestimme zuerst, wie viel du pro Trade maximal verlieren willst. Teile diesen Betrag durch das Dollar-Risiko eines Kontrakts bei deinem Stop. Das Ergebnis ist deine Positionsgröße. Die Margin ist nur die Eintrittskarte, nicht dein Risikomaß.

Liquidität, Slippage und Abrechnung
Lange galt: Minis sind liquide, Micros sind das Spielzeug. Das stimmt heute so nicht mehr. Die Index-Micros werden in hohem Volumen gehandelt. Für typische Ordergrößen privater Trader werden Market Orders in normalen Marktphasen ohne nennenswerte Slippage ausgeführt.
Trotzdem gibt es Unterschiede:
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Orderbuchtiefe: Der ES hat das tiefere Orderbuch. Wer große Stückzahlen bewegt, findet dort mehr Gegenseite pro Preisstufe.
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Orderflow-Analyse: Viele Trader lesen das Orderbuch und den Footprint im Mini, auch wenn sie im Micro handeln. Da beide Kontrakte parallel laufen, zeigt der Mini das aussagekräftigere Bild. Wie das in der Praxis funktioniert, erklären wir in unserem Guide zur Orderflow-Analyse in Echtzeit.
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News-Phasen: Bei Zinsentscheiden oder Arbeitsmarktdaten dünnen beide Orderbücher aus. Slippage trifft dann jeden, unabhängig von der Kontraktgröße.
Ein Detail für Fortgeschrittene: Micro-Kontrakte werden teils zum Settlement des Standardkontrakts abgerechnet. Bei den Micro-Agrarfutures weist die CME darauf hin, dass sie zu einem nicht handelbaren Tick settlen können. Für Intraday-Trader ist das selten relevant. Wer Positionen über Nacht hält und mit dem Settlement rechnet, sollte die Regeln seines konkreten Kontrakts kennen.
Wann Micros die bessere Wahl sind
Micros sind kein Anfängerprodukt, sondern ein Präzisionswerkzeug. Sie passen besonders, wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft:
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Dein Konto ist klein. Wenn ein einzelner Mini-Stop mehr als 1 bis 2 % deines Kontos kostet, ist der Mini zu groß.
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Du lernst eine neue Strategie. Neue Setups brauchen echte Ausführungen, nicht nur Backtests. Micros machen die Lernkosten klein.
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Du willst skalieren. Mit 5 Micros kannst du an drei Zielen Teilgewinne mitnehmen und den Rest laufen lassen. Mit 1 Mini geht das nicht.
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Dein Stop ist weit. Swing-Setups mit 30 oder 40 Punkten Stop im S&P 500 sind mit Minis für viele Konten nicht darstellbar. Mit Micros schon.
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Deine Drawdown-Grenze ist eng. In einem Prop-Konto zählt jeder Dollar Abstand zur Grenze. Dazu gleich mehr.
Die CME selbst beschreibt die Micros als kosteneffizienten Zugang für alle Trader, nicht nur für Einsteiger. Viele erfahrene Trader nutzen sie gezielt, um Positionen schrittweise auf- und abzubauen.
Wann Minis sinnvoller sind
Minis haben weiterhin ihren Platz. Sie lohnen sich, wenn:
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dein Konto groß genug ist, dass ein normaler Stop im Mini klar unter deinem Risikolimit liegt,
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du regelmäßig 10 oder mehr Micros handeln würdest: Dann bündelst du dieselbe Exposure in einem Kontrakt und sparst Gebühren pro Kontrakt,
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du eine erprobte Strategie mit stabiler Statistik hast und die Größe bewusst hochfährst,
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du schnell ausführen musst: Eine Order über 1 ES ist einfacher als zehn MES zu verwalten, gerade im Scalping.
Ein bewährter Weg ist die Kombination: Kernposition im Mini, Feinsteuerung im Micro. Beispiel: 1 ES plus 3 MES ergibt 1,3 Mini-Einheiten. So kannst du am ersten Ziel die Micros schließen und den Mini laufen lassen.
Micro vs. Mini im Prop-Firm-Konto
Im eigenen Konto ist die falsche Kontraktgröße ein teurer Fehler. In einer Evaluation bei einer Prop Firm ist sie oft das Ende der Challenge. Der Grund ist die Drawdown-Grenze.
Ein vereinfachtes Beispiel: Angenommen, dein Konto erlaubt 1.000 USD Drawdown. Ein einziger ES-Trade mit 10 Punkten Stop riskiert 500 USD. Zwei Fehltrades und du bist raus. Mit 3 MES und demselben Stop riskierst du 150 USD pro Trade. Du hast Spielraum für eine normale Verlustserie, ohne die Grenze zu berühren.

Dazu kommt die Art des Drawdowns. Bei einem trailing Intraday-Drawdown wandert die Grenze mit deinen unrealisierten Gewinnen mit. Ein Mini-Trade, der erst 600 USD im Plus steht und dann zurückläuft, kann deinen Puffer auffressen, obwohl du am Ende kaum Verlust hast. Mit Micros fallen diese Schwankungen kleiner aus. Die Details erklären wir ausführlich in Intraday Drawdown erklärt.
Praktische Schritte für deine Evaluation:
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Lies das Regelwerk. Prüfe, wie viele Kontrakte dein Konto erlaubt und wie Micros dabei gezählt werden.
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Rechne dein Risiko pro Trade in Dollar. Ein guter Rahmen sind 10 bis 20 % deines Drawdown-Puffers pro Trade, nicht mehr.
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Starte mit Micros. Steigere die Größe erst, wenn du einen Puffer über der Startgrenze aufgebaut hast.
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Notiere jeden Trade mit Kontraktgröße, Stop in Punkten und Ergebnis in Dollar.
Mehr Tipps für eine saubere Challenge findest du in unserer Evaluation-Checkliste für Prop Firmen. Wie Funded Trading grundsätzlich funktioniert, liest du in Futures Prop Firm: So funktioniert Funded Trading wirklich.
Unsere Sicht: Die Kontraktgröße ist dein wichtigstes Risikowerkzeug
Wir sehen jeden Tag, woran Evaluations scheitern. Selten an der Strategie. Meist an der Größe. Ein Trader hat ein gutes Setup, handelt es aber mit einem Kontrakt, der zum Konto nicht passt. Zwei normale Verlusttrades, und die Drawdown-Grenze ist erreicht.
Deshalb haben wir unser Modell so gebaut, wie wir es selbst wollten: ein End-of-Day-Drawdown, der deinen Gewinn nie intraday schmälert. Keine trailing Grenze, die deinen unrealisierten Gewinnen hinterherläuft. Keine Konsistenzregeln, die dir vorschreiben, wie groß ein guter Tag sein darf. Und dieselben Bedingungen von der Evaluation bis zum finanzierten Konto.
Das ändert aber nichts an der Grundregel. Auch mit fairen Regeln gilt: Wähle die Kontraktgröße nach deinem Risiko, nicht nach deinem Gewinnwunsch. Für die meisten Trader heißt das am Anfang Micros. Wer seinen Puffer aufgebaut hat, kann hochskalieren. Das ist kein Zeichen von Vorsicht, sondern von Professionalität.
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Häufige Fragen
Wie viele Micros entsprechen einem Mini?
Zehn. Ein Micro E-mini hat ein Zehntel der Größe des E-mini. 10 MES bewegen pro Punkt genauso viel Geld wie 1 ES, nämlich 50 USD.
Sind 10 Micro-Kontrakte exakt dasselbe wie 1 Mini?
Beim Gewinn und Verlust pro Punkt ja. Unterschiede gibt es bei den Gebühren, weil diese pro Kontrakt anfallen, und bei der Ausführung, weil du zehn Kontrakte statt einem bewegst. Dafür kannst du zehn Micros in Teilen schließen, einen Mini nicht.
Sollte ich als Einsteiger Micros oder Minis handeln?
In den allermeisten Fällen Micros. Sie halten die Lernkosten klein und erlauben dir, dein Risiko pro Trade genau einzustellen. Wechsle erst auf Minis, wenn dein Konto groß genug ist und deine Strategie über viele Trades stabil läuft.
Sind Micro Futures weniger riskant?
Pro Kontrakt ja, pro Dollar Exposure nein. Der Hebel ist identisch, und Verluste können auch bei Micros die hinterlegte Margin übersteigen. Riskant wird es, wenn du wegen der niedrigen Margin einfach mehr Kontrakte kaufst.
Bewegen sich Micro und Mini Futures unterschiedlich?
Nein. Beide beziehen sich auf denselben Index und laufen Tick für Tick parallel. Nur der Dollarwert pro Tick ist verschieden, beim S&P 500 sind es 1,25 USD gegenüber 12,50 USD.
Quellen
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CME Group: Micro E-mini Equity Index Futures, Frequently Asked Questions
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CME Group: FAQ Micro E-mini Equity Index Futures (Start 2019)
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CME OpenMarkets: Futures Brokers Seeing Trading Boom with Micro Contracts
